Online-Veranstaltung
Inhalt
Zentrales Ziel dieses digitalen Selbstlernkurses ist die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um in Zeiten der Digitalisierung und der zunehmenden Verfügbarkeit von (empirisch begründeten) Informationen mit Daten und Datenquellen informiert und verantwortungsvoll umgehen zu können.
In digitalen Selbstlerneinheiten werden hierzu die Fragen „Was sind Daten?“ und „Woher kommen Daten?“ mit Bezug auf die Bedeutung der Wahl von Forschungsfragen und ‑samples behandelt - genauso wie die Themen Datenverfügbarkeit und Datennachnutzung (z.B. über Forschungsdatenzentren).
Die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, Large Language Models wie ChatGPT und Algorithmen im digitalen Alltag (und ggf. die Emanzipation davon) werden ebenso thematisiert.
Darüber hinaus werden zentrale empirische Konzepte und Probleme wie Data Mining, Selektionseffekte, Korrelation vs. Kausalität oder einfache und bedingte Wahrscheinlichkeiten anhand konkreter Fallbeispiele vermittelt und die Möglichkeiten der perspektivisch gefärbten Datenvisualisierung transparent gemacht.
Schließlich werden Themen des Datenschutzes und der Datengenerierung in einer digitalen Welt, z.B. durch Nutzung von Trackingverfahren, diskutiert.
Ein Wahlbereich mit den Themenblöcken „Learning Analytics“ und „Digital Humanities“ behandelt die Nutzung digitaler Daten im Bildungsbereich bzw. die Rolle digitaler Daten und Methoden in den Geisteswissenschaften.
Zertifikatsprogramm Digital Humanities
Studierende die den Wahlbereich „Digital Humanities“ bearbeiten, können das Modul als Basismodul im Digital-Humanities-Zertifikat einbringen.
Weitere Informationen zum Zertifikat unter https://dh-ruhr.rub.de
Ablauf
Für die Vertiefung und Anwendung der in den Selbstlerneinheiten vermittelten Inhalten, werden digitale Materialien und Aufgaben bereitgestellt und die Möglichkeit zum fachlichen Diskurs in einem eigens eingerichteten Online-Forum in Moodle gegeben.
Sie werden von uns nach der Anmeldung in eCampus zum Moodle-Kurs hinzugefügt.
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 16.10.2025
Inhalt
Aus unserem Alltag sind Algorithmen nicht mehr wegzudenken – Handlungsvorschriften, wie sie zum Beispiel in Computerprogrammen vorkommen. Kaum ein Algorithmus arbeitet fehlerfrei, hinzu kommen typische Verzerrungen (Biases) in lernenden Systemen (KI). Daher stellen sich Fragen: Wer übernimmt die Verantwortung, wenn Personen oder Minderheiten durch den Einsatz von Algorithmen diskriminiert werden, wenn Systeme unfair arbeiten oder Stereotype verstärken? Wie können wir (KI-)Systeme so gestalten, dass möglichst keine Gruppen benachteiligt werden? Und was bedeutet Fairness in diesem Zusammenhang?
Das Seminar widmet sich den folgenden Inhalten:
Was bedeutet Verantwortlichkeit im Kontext automatisierter Entscheidungen?
Welche Quellen für Biases gibt es?
Was ist eine faire und gerechte Entscheidung?
Was für Methoden / Algorithmen gibt es und wie können Vorgaben berücksichtigt werden?
Wie können die Möglichkeiten und Grenzen entsprechender Algorithmen zielgruppenspezifisch transportiert und erläutert werden?
Teilnehmen können alle Studierende aus dem Optionalbereich der RUB sowie von der TU Dortmund (aus den Studiengängen Data Science und Statistik, Journalistik und Wissenschaftsjournalismus sowie Informatik). Im Seminar bilden sich interdisziplinäre Teams, die konkrete Projekte in diesem Themenfeld erarbeiten – betreut von einem Team aus Dozierenden der beteiligten Fachbereiche.
Tag/Zeit: Mi, 10-12h
Termin der 1. Sitzung: 15.04.2026
Inhalt
Beyond the use of ChatGPT, knowledge of Digital Humanities approaches and practical skills in employing related software tools will soon be important qualifications for the job market. At the same time, the use of analytical software helps us produce more systematic, methodologically grounded analyses for our essays, term papers, and scientific publications.
After acquiring the basics of quantitative and qualitative text analysis and encoding, course participants will learn to implement small sample analyses with the software packages Wordsmith and MaxQDA. The newly gained theoretical and practical knowledge will then be applied to a small research project of their own, with the expected output being the tagged research data and a four- to five-page summary of the topic, method, and results of the analysis. The data produced may optionally be used as the backbone of a more extensive and contextualized term paper.
Tag/Zeit: Do, 16-18h
Termin der 1. Sitzung: 23.04.2026
Inhalt
Am Beispiel mhd./mnd. Texte des hohen und späten Mittelalters wird in die Benutzung des Oxygen-Editors (Campuslizenz) sowie in die Grundlagen der Codierung und Annotation von (deutschen) Handschriften-Texten eingeführt.
Tag/Zeit: tba
Inhalt
Der Kurs bietet eine anwendungsbezogene Einführung in die Digital Humanities bzw. Digital History am Beispiel mediävistischer Fragestellungen und Quellen. Nach einem kurzen Überblick über zentrale Grundbegriffe und Theorien wird der Umgang mit historischen Daten anhand von drei Schwerpunktthemen (z.B. Digitale Editionen, Karten/Geodatenanalyse, Netzwerkanalyse) praktisch erprobt. Kleinere Exkurse zu weiteren Themen (z.B. Infrastruktur und Weiterbildungsmöglichkeiten, Wissenschaftskommunikation) sowie nach Möglichkeit Gespräche mit Forschenden aus dem DH-Bereich geben darüber hinaus einen Ausblick auf die Breite des Feldes. Die Prüfungsleistung besteht aus einer praktischen Ausarbeitung in einem der drei Schwerpunktbereiche.
Tag/Zeit:
Vorbesprechungstermin am zweiten Montag der Vorlesungszeit, 20.04., 10-12 Uhr;
Blockseminar in der zweiten Woche der vorlesungsfreien Zeit: 3.-7. August, 10:00-16.30 Uhr
Inhalt
The web is literally exploding with data, including a large part of humanity's knowledge. But how can this knowledge be organized in such a way that researchers can find their way around and computers can also absorb the knowledge as data? This is an important question, as it ultimately concerns concrete scientific practices and the long-term preservation of knowledge.
This seminar introduces semantic data modeling and knowledge graphs for the humanities and cultural heritage. We will explore how cultural and historical phenomena and things can be represented through so-called ontologies for the Semantic Web. How do we store our knowledge about historical events, publications, and ideas in such a way that both computers and our colleagues can deal with it? What are the philosophical and practical implications of standardising data? Why should we invest ourselves into digital humanities data?
Tag/Zeit: Di, 8:30-10h
Termin der 1. Sitzung: 21.4.2026
Inhalt
Die Vorlesung führt ein in die Grundlagen experimenteller Linguistik: welche Möglichkeiten gibt, es experimentelle sprachliche Daten zu erheben, wann ist dies sinnvoll, wie werden Experimente durchgeführt, wie werden die Ergebnisse analysiert? Wir diskutieren mögliche Design-Entscheidungen für sprachliche Experimente und besprechen Fallstudien, in denen mit Hilfe von (live oder online durchgeführten) Experimenten spannende Erkenntnisse über das menschliche Sprachvermögen erhoben wurden.
Die Veranstaltung findet an der TU Dortmund statt.
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 16.04.2026
Inhalt
Der Datenjournalismus hat sich in den vergangenen Jahren als Methode in vielen Redaktionen etabliert und in der Corona-Pandemie eine besondere Sichtbarkeit und Relevanz bekommen. Doch wie arbeiten Datenjournalist:innen konkret? Was zeichnet gelungene datenjournalistische Recherchen aus? Und welche Kompetenzen sind nötig, um auch selbst kleinere Datensätze in Recherchen auswerten zu können?
Dieses Seminar gibt einen Überblick über die Formate, Skills und Strategien im Bereich des Datenjournalismus und führt praktisch in grundlegende Techniken ein. Dazu gehören erste Schritte in der Tabellenkalkulation und der Datenvisualisierung. Vorkenntnisse sind nicht notwendig – wohl aber die Bereitschaft, basale Kompetenzen in der praktischen Arbeit mit Datensätzen und Infografiken zu erlernen.
Die Veranstaltung findet an der TU Dortmund statt.
Tag/Zeit: Mo, 10-12h und Do, 12-14h
Termin der 1. Sitzung: 13.04.2026
Inhalt
Textdaten sind überall: Auf Social-Media-Plattformen, in Nachrichtenartikeln, in Chats, der Werbung, in Plenarprotokollen. Die Auswertung dieser Daten ist heutzutage spannender denn je. Immer leistungsstärkere Computer und immer ausgefeiltere Algorithmen erlauben heute Analysen, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären.
Wenn Sie sich je gefragt haben, woher Google eigentlich weiß, welches Wort Sie als Nächstes in die Suchleiste tippen wollen, wie DeepL funktioniert oder welche Themen eigentlich die deutsche Presselandschaft in den letzten 20 Jahren dominiert haben: Text-Mining-Methoden liefern Ihnen eine Antwort.
Der Kurs „Grundlagen der Datenanalyse und des Textminings mit R“ vermittelt Ihnen die Basics der wichtigsten Text-Mining-Methoden und soll Sie ermuntern, eigenständig große Textkorpora unter die Lupe zu nehmen.
Grundlage der Veranstaltung ist die Statistiksoftware R, in die alle Teilnehmenden eine umfassende Einführung erhalten. Sie werden lernen, wie man Textdaten vorverarbeitet, wie Sie Themen in großen Textmengen identifizieren oder wie Sie mithilfe einfacher Algorithmen Wortund Dokumentähnlichkeiten ermitteln können. Als Datenbasis dienen unter anderem große Zeitungskorpora, Bundestagsdebatten sowie Filmund Serienbeschreibungen.
Themen des Kurses sind unter anderem:
Grundlagen von R und RStudio
Grundlagen des Text Minings (text selection, cleaning, editing)
Regular Expressions
Bag-of-Words-Analysen (Text Clustering, Topic Modeling, simple Text Classifiers)
Web Scraping
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die noch keine Erfahrung mit Text-Mining haben. Der Kurs vermittelt die Grundlagen des Statistikprogramms R sowie die Basics der wichtigsten Text-Mining-Konzepte und -Methoden.
Die Veranstaltung findet an der TU Dortmund statt.
Tag/Zeit: Do, 10-12h
Termin der 1. Sitzung: 16.04.2026
Inhalt
Das Modul vermittelt grundlegende statistische Methoden zur Beschreibung, Analyse und Interpretation von Daten. Behandelt werden Themen wie deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Schätzund Testverfahren sowie einfache Regressionsund Korrelationsanalysen. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung statistischer Verfahren und der kritischen Bewertung von Ergebnissen. Für die Datenanalyse wird die Software Jamovi verwendet.
Die Veranstaltung findet an der Universität Duisburg-Essen statt.
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 13.04.2026
Inhalt
Das Seminar führt ein in die Lektüre (Kurrentschrift), Edition und Aufbereitung von Quellen mit modernen (digitalen) Werkzeugen. Außerdem thematisiert es den Umgang mit den resultierenden Forschungsdaten sowie den Bezug zum Bereich der Digital Humanities und der Forschungsdateninfrastrukturen. Im Seminar erstellen Sie eigene Transkriptionen von bisher unerschlossenen Dokumenten und versehen sie mit Metadaten und Anmerkungen, die Leser:innen und Benutzer:innen helfen.
Seit 2009 besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der AEET und der gräflichen Familie v. Platen Hallermund, in dessen Rahmen die Bestände des gräflichen Privatarchivs systematisch digital erfasst und erschlossen werden. Das Archiv umfasst mehrere tausend Urkunden, Verträge, Geschäftsbücher und amtliche Schreiben ebenso wie zahlreiche Privatbriefe, wissenschaftliche und literarische Texte, die bis ins frühe 16. Jahrhundert zurückreichen und bisher der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
Ziel des Projekts ist es, die Bestände durch Digitalisierung zu sichern und für wissenschaftliche Forschungen aufzubereiten (vgl. die Ziele und Methoden der AEET). Die Dokumente werden gesichtet, transkribiert, übersetzt und kommentiert und in einer Datenbank erfasst, die eine bequeme Recherche zu Sachverhalten, Personen und Orten erlaubt.
Die Veranstaltung findet an der Universität Duisburg-Essen statt.
Tag/Zeit: Do, 10-12h
Termin der 1. Sitzung: 16.04.2026
Inhalt
Communication in digital spaces has been gaining momentum in everyday life ever since the advent of web 2.0. At the same time, the way that people behave in the online world is attracting the attention of science, including linguistics. This course moves beyond more traditional modes of speech and writing to different digital spaces and the multifarious technological and social affordances that allow users to transmit information, share content, construct identities and manage social relationships.
We use an interactive, empirical approach. Besides exploring top platforms and messenger apps, we will also consider what our observations mean for how language can be analysed, and how chat bots, AI communication tools, and the high number of lurkers in online communities, match traditional linguistic insights on communication structure, conversation design and community building. Course participants will train their analytical skills and learn about linguistic tools. We will discuss research ethics and research goals for digital spaces, and how they can inform questions about the nature of language that remain at the heart of linguistics.
Die Veranstaltung findet an der Universität Duisburg-Essen statt.
Tag/Zeit: Do, tba
Termin der 1. Sitzung: 13.04.2026
Inhalt
Metaphorisierungen zur Beschreibung von KI ebenso wie die Nutzung von KI in der korpuslinguistischen Metaphernanalyse.
Die Veranstaltung findet an der Universität Duisburg-Essen statt.
Tag/Zeit:
Blockseminar, Besprechungstermin (Pflicht) 10.04. 10-12 Uhr, Seminartermine:
Fr 17.04. 10-16 Uhr
Sa 18.04. 10-16 Uhr
Fr 24.04. 10-16 Uhr
Sa 25.04. 10-16 Uhr
Inhalt
This course explores how health and illness are communicated in an increasingly digital world. Combining theory with hands-on analysis, it offers pragmatic approaches to studying digital health communication across written, spoken and multimodal contexts. Students will engage with authentic data and existing studies from diverse health-related settings, including patient–provider interactions, public health campaigns, online health communities, and the dissemination of medical information on social media.
Content Note: When selecting this course please be aware that we will discuss health topics through a linguistic lens, among them various stages of illness and death.
To secure your spot, attendance at the first session (10.04.) is mandatory.
A high degree of active participation, preparation, and attendance is expected.
Die Veranstaltung findet an der Universität Duisburg-Essen statt.
Tag/Zeit: Mo, 12-14h
Termin der 1. Sitzung: 13.04.2026
Inhalt
Für verschiedenste linguistische und andere textwissenschaftliche (z.B. auch literaturwissenschaftliche und mediävistische) Fragestellungen ist eine effiziente Erfassung und Auswertung von Texten wesentlich. Das Seminar befasst sich mit aktuellen text-technologischen Standards (wie XML, TEI P5 u.ä.) für Textdaten in Sprachkorpora und in Editionen, so dass die Textdaten optimal auswertbar sind, unabhängig von bestimmten Computerplattformen verwendbar sind und nachhaltig archivierbar sind. Der Schwerpunkt wird auf der Kodierung, Auswertung und Darstellung der Daten liegen.
Online-Veranstaltung
Inhalt
Zentrales Ziel dieses digitalen Selbstlernkurses ist die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um in Zeiten der Digitalisierung und der zunehmenden Verfügbarkeit von (empirisch begründeten) Informationen mit Daten und Datenquellen informiert und verantwortungsvoll umgehen zu können.
In digitalen Selbstlerneinheiten werden hierzu die Fragen „Was sind Daten?“ und „Woher kommen Daten?“ mit Bezug auf die Bedeutung der Wahl von Forschungsfragen und ‑samples behandelt genauso wie die Themen Datenverfügbarkeit und Datennachnutzung (z.B. über Forschungsdatenzentren).
Die zunehmende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, Large Language Models wie ChatGPT und Algorithmen im digitalen Alltag (und ggf. die Emanzipation davon) werden ebenso thematisiert.
Darüber hinaus werden zentrale empirische Konzepte und Probleme wie Data Mining, Selektionseffekte, Korrelation vs. Kausalität oder einfache und bedingte Wahrscheinlichkeiten anhand konkreter Fallbeispiele vermittelt und die Möglichkeiten der perspektivisch gefärbten Datenvisualisierung transparent gemacht.
Schließlich werden Themen des Datenschutzes und der Datengenerierung in einer digitalen Welt, z.B. durch Nutzung von Trackingverfahren, diskutiert.
Ein Wahlbereich mit den Themenblöcken „Learning Analytics“ und „Digital Humanities“ behandelt die Nutzung digitaler Daten im Bildungsbereich bzw. die Rolle digitaler Daten und Methoden in den Geisteswissenschaften.
Zertifikatsprogramm Digital Humanities
Studierende die den Wahlbereich „Digital Humanities“ bearbeiten, können das Modul als Basismodul im Digital-Humanities-Zertifikat einbringen.
Weitere Informationen zum Zertifikat unter https://dh-ruhr.rub.de
Ablauf
Für die Vertiefung und Anwendung der in den Selbstlerneinheiten vermittelten Inhalten, werden digitale Materialien und Aufgaben bereitgestellt und die Möglichkeit zum fachlichen Diskurs in einem eigens eingerichteten Online-Forum in Moodle gegeben.
Sie werden von uns nach der Anmeldung in eCampus zum Moodle-Kurs hinzugefügt.
Tag/Zeit:
Blockseminar Python-Programmierung
15.-19.09.2025 und 22.-26.09.2025, 10-16Uhr
Input-Sitzungen
ab Fr. 24.10 14-tägig, 10-13 Uhr
Termin der 1. Sitzung: 15.09.2025
Inhalt
Dieser Modulteil zielt darauf ab, Studierende zu befähigen, selbstständig Programmierprojekte im Bereich der Textkorpora durchzuführen. Hierfür werden in der ersten Hälfte des Modulteils grundlegende Programmierkenntnisse in Python im Rahmen eines Blockkurses vermittelt. Diese haben einen starken Fokus auf Methoden und Bibliotheken zur Textanalyse.
In den Inputsitzungen erhalten die Studierenden Einblicke in unterschiedliche Anwendungsgebiete der digitalen Textanalyse, wie z.B. Social-Media-Analyse, Webscraping, Korpusanalyse historischer Textdaten, etc. Dozierende aus unterschiedlichen Instituten präsentieren ihre aktuelle Forschung im ersten Teil jeder Inputsitzung, während die Studierenden in der zweiten Hälfte des Modulteils themenbezogene Programmieraufgaben bearbeiten.
Die benotete Prüfungsleistung besteht aus der Bearbeitung einer Programmieraufgabe.
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 23.10.2025
Inhalt
Waren die Digital Humanities lange eine Nische zwischen Computerlinguistik, Philologie, Bibliothekswissenschaften und Informatik, so werden ihre Forschungsfragen mittlerweile von vielen wissenschaftlichen Disziplinen geteilt.
Das Seminar baut auf den Herausforderungen der Geisteswissenschaften auf, nämlich der Bewahrung, Analyse und Verbreitung kulturellen Erbes. Mithilfe der Einführung von Techniken des Natural Language Processing (NLP) wird gezeigt, wie das wissenschaftliche Arbeiten in den Geisteswissenschaften, durch die Übersetzung kulturellen Erbes in einen digitalen Raum, unterstützt werden kann und wie computergestützte Methoden dazu beitragen können, neue Forschungsmöglichkeiten in den Geisteswissenschaften zu etablieren. Das Seminar fokussiert auf die Anwendung Computerlinguistischer Methoden auf (historische) Texte und damit ein Teilgebiet der Digital Humanities und Computerlinguistik. Themen im Seminar sind u. a. Handwritten Text Recognition, Text Preprocessing, Corpus Creation, Digital Libraries, Text Classification.
Tag/Zeit:
22.09.-26.09.2025: jeweils 9:30-17:30 Uhr; Anschlusstermine nach Verabredung
Termin der 1. Sitzung: 22.09.2025
Inhalt
Das Seminar führt anhand der Handschrift eines mittelhochdeutschen Beispieltexts (‚Die Erlösung‘) in Methoden und Tools ein, die der Arbeit an digitalen Editionen zugrunde liegen. Es befasst sich dabei sowohl mit der Auszeichnung von Textwie von Bildelementen und thematisiert Grundlagen in der digitalen Curatierung von historischen Text-Bild-Objekten. Die Studierenden bearbeiten im Laufe des Blockseminars je eine bebilderte Seite (oder Doppelseite) der Handschrift und schließen den Kurs mit einer ersten Testedition im TEI-Publisher ab. Begleitet wird der praktische Teil des Seminars durch eine theoretische Auseinandersetzung mit bereits vorliegenden digitalen Editionen.
Tag/Zeit: Di, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 21.10. 2025
Inhalt
The study of human culture and society employs diverse methodological approaches, ranging from social-scientific methods to historical and text-based analysis. In recent years, a new research paradigm has emerged under the name of digital humanities, which applies computer-based methods to fields such as religion, history, literature, anthropology, sociology, and cultural studies. Researchers now examine very different objects – from historical manuscripts to social media posts – to explore how they can be transformed into data accessible to computer-assisted analysis and visualization. This approach blurs traditional boundaries between social science and historical methods, as well as between qualitative and quantitative approaches, making these techniques valuable across multiple disciplines.
In this seminar, we practice this perspective hands-on: What does it mean to understand cultural and social phenomena as data? What technologies are available for working with data in humanities and social science research? What analyses and forms of presentation does this make possible? Step by step, we will learn the basic methods of working with digital data, exploring applications across various fields while giving particular attention to how these methods can enhance research in the humanities and qualitative social sciences.
Tag/Zeit: Di, 8:30-10h
Termin der 1. Sitzung: 21.10.2025
Inhalt
Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Nutzung von Textdaten aus Korpora als empirische Datengrundlage. Korpora sind große Textmengen, zum Beispiel aus Zeitungen oder sozialen Medien. Sie sind ein wichtiges Werkzeug der Linguistik, um Erkenntnisse über die Sprachverwendung abzuleiten, werden aber auch in anderen Sozialwissenschaften häufig verwendet. Ziel dieser Einführung ist es, korpuslinguistische Methoden anhand von praktischen Beispielen kennenzulernen. Die Vorlesung wird durch zahlreiche Übungen mit tutorieller Begleitung ergänzt, die korpuslinguistische Methoden demonstrieren.
Tag/Zeit:
Die Veranstaltung ist in Blöcke aufgeteilt, die jeweils von beiden Lehrenden praktisch, technisch und theoretisch betreut werden. Eine wöchentliche Sitzung findet Montags von 10-12 hybrid statt, drei Präsenztermine im Block Freitag, 10-16 Uhr, am 21.11.2025, 5.12.2025, 23.01.2026 und zwei Online-Blocktermine Freitag 10-16 Uhr: 7.11.2025, 19.12.2025.
Inhalt
Regierungen machen schon immer Erinnerungspolitik, insbesondere auch auf staatlichen Websites, und digitale Archive, wie die des Internet Archive versuchen, solche Praktiken zu dokumentieren (End of Term Archive). Zu Beginn der zweiten Trump-Präsidentschaft hat dieser Vorgang neue Qualitäten erhalten: Von den Websites des Centers for Disease Control (CDC) wurden Informationen zur HIV-Vorsorge, Impfungen und reproduktiver Gesundheit gelöscht, von denen des Bildungsministeriums wurden alle Erwähnungen von LGBTQ+ Personen entfernt und auch von den Seiten des Landwirtschaftsministeriums verschwanden Informationen, hier betrifft es Daten mit Bezug zur Klimakatastrophe.
In dieser Lehrveranstaltung wollen wir in einer Verschränkung kulturwissenschaftlicher Theorie, digital-methodischer Empirie und medienpraktischer Darstellung diese Vorgänge rekonstruieren: Sie lernen theoretische Grundlagen der Erinnerungspolitik, Methodologien, Methodik und technische Skills digitaler Forschungsprojekte und medienpraktische Darstellung Ihrer Forschungsergebnisse in einem kurzen Film zu erstellen.
Tag/Zeit: Di, 10-12h
Termin der 1. Sitzung: 14.10.2025
Inhalt
Die Digital Humanities können spannende neue Perspektiven auf literarische Texte eröffnen. Im Seminar werden wir uns mit Tools und Methoden der Digital Humanities (DH) und ihrem Potential für die Literaturwissenschaft und verwandte Disziplinen auseinandersetzen. Zu diesen Methoden zählen beispielsweise die Netzwerkanalyse, Stilometrie oder das Topic Modelling. Mittels dieser Methoden werden wir beispielsweise folgenden Fragen nachgehen: Wie kann der Stil einer Autorin gemessen werden? Wie können Strukturen von hunderten von Texten auf einmal analysiert werden? Wie kann das Beziehungsgeflecht in einem Text auf einen Blick erfasst werden? Für die jeweilige Methode werden wir konkrete Anwendungsbeispiele in der Literaturwissenschaft diskutieren.
Ein besonderer Fokus des Seminars ist die Textanalyse mit KI-Tools, insbesondere mit LLMs wie ChatGPT oder Claude. Im Kurs werden wir (literatur-)wissenschaftliche Fragestellungen in KI-Tools verfolgen und die Ergebnisse kritisch reflektieren: Inwiefern sind mit LLMs (literatur-)wissenschaftliche Analysen möglich? Welche Rolle spielen Bias in den Trainingsdaten und Analyseergebnissen? Wie lassen sich KI-Tools im Studium gewinnbringend und zielführend nutzen?
In diesem Seminar erwerben Sie wichtige Kenntnisse im Bereich der Digital Humanities, die Ihnen neue Perspektiven für die Arbeiten im weiteren Studienverlauf sowie in benachbarten Disziplinen eröffnen. Zu diesen Disziplinen zählen bspw. die Literaturwissenschaft, Philologie, Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft oder auch Geschichtswissenschaft. Vorkenntnisse der digitalen Methoden sind nicht erforderlich.
Im Kurs werden wir sowohl Studien aus dem Bereich der DH besprechen als auch eigene kleine Studien durchführen. In den Phasen zwischen den Präsenzterminen sind interaktive Arbeitsphasen zur Vorbereitung der Sitzungen vorgesehen. Voraussetzung für den aktiven Teilnahmenachweis ist die regelmäßige Teilnahme sowie die fristgerechte Bearbeitung der jeweiligen Aufgaben. Sollten Sie in einer besonderen Lebenslage studieren, informieren Sie sich bitte rechtzeitig im BZI über einen Nachteilsausgleich und treten frühzeitig mit der Dozentin in Kontakt.
Tag/Zeit: Mi, 10-12h
Termin der 1. Sitzung: 15.10.2025
Inhalt
Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zu Methoden der Digital History für fortgeschrittene Studierende aus den Geschichts-, Kulturund Sozialwissenschaften. Die erlernten Methoden werden auf sozialwissenschaftliche Datensätze aus dem spätosmanischen Palästina (ca. 1880-1920) angewendet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der räumlichen Analyse (Geographisches Informationssystem, GIS).
Die Region Palästina erlebte in der spätosmanischen Zeit tiefgreifenden sozialen Wandel, hervorgerufen unter anderem durch Bevölkerungswachstum und Migration. Osmanische Volkszählungsregister, die aktuell im Forschungsprojekt „Late Ottoman Palestinians“ (LOOP https://ercloop.hypotheses.org/) erschlossen werden, geben uns ganz neue Einblicke in gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungstendenzen der Region am Vorabend des modernen nahöstlichen Staatensystems und des Israel-Palästina-Konflikts.
Ausgehend von Datensätzen aus dem Projekt wählen einzelne Teilnehmer:innen oder Arbeitsgruppen bestimmte Fragestellungen aus, z.B.:
soziale Zusammensetzung einzelner Ortschaften
Berufsstruktur (im Vergleich mit global etablierten Berufssystematiken)
Heirat und Scheidung
Migration
Gesundheit
Organisation der Lehrveranstaltung:
Die Lehrveranstaltung findet in Präsenz statt. Nach einer einführenden Phase, in der wir gemeinsam Grundlagenwissen erarbeiten, arbeiten die Teilnehmer:innen im Rahmen von Arbeitsgruppen individuelle Fragestellungen aus und entwickeln Strategien, um diese mit Hilfe digitaler Tools zu bearbeiten und zu visualisieren.
Kurzpräsentationen stellen selbständig erstellte Statistiken vor, thematisieren Visualisierungsstrategien und üben die kritische Reflexion zu unterschiedlichen Auswertungsund Präsentationsmethoden.
Die Dokumentation von Zwischenergebnissen hilft, das Gelernte zu überprüfen und zu kontrollieren, ob Vermittlungsmethoden und Lerntempo angemessen sind.
Zum Ende der Vorlesungszeit ist ein abschließendes Kolloquium mit Posterpräsentationen geplant. Die Poster können voraussichtlich im Rahmen des DH-Days und/oder des Tages der Philologie einer breiteren Öffentlichkeit an der RUB vorgestellt werden.
Tag/Zeit: Di, 10.12h
Termin der 1. Sitzung: 21.10.2025
Inhalt
Nicht erst die Corona-Pandemie mit der Distanz-Lehre via Zoom hat uns nachhaltig vor Augen geführt, dass der Computer mittlerweile ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Werkzeug wissenschaftlichen Arbeitens geworden ist. In den Geisteswissenschaften spiegelt sich diese Stellung im Bedeutungszuwachs der sogenannten Digital Humanities wider.
Die Übung nimmt das Verhältnis von Mediävistik und den Digital Humanities näher in den Blick – zunächst aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive, in einem zweiten Schritt allerdings überwiegend praktisch. Durch ‚hands-on‘-Projekte werden Einblicke in aktuelle Bereiche der Digital Humanities mit Schwerpunkt Mittelalter ermöglicht: Von der eigenen Erstellung von Karten über die Arbeit mit digitalisierten Handschriften, Texterkennungsprogrammen und Large Language Models (~ künstliche Intelligenz) bis hin zum Stellenwert der mittelalterlichen Geschichte in modernen sozialen Medien werden verschiedene Bereiche abgedeckt und Techniken vermittelt.
Die Teilnahme ist nur mit einem eigenen Endgerät und der Bereitschaft, spezifische Open-Source-Software auf diesem zu installieren, möglich.
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 16.10.2025
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 16.10.2025
Aus unserem Alltag sind Algorithmen nicht mehr wegzudenken – Handlungsvorschriften, wie sie zum Beispiel in Computerprogrammen vorkommen. Kaum ein Algorithmus arbeitet fehlerfrei, hinzu kommen typische Verzerrungen (Biases) in lernenden Systemen (KI). Daher stellen sich Fragen: Wer übernimmt die Verantwortung, wenn Personen oder Minderheiten durch den Einsatz von Algorithmen diskriminiert werden, wenn Systeme unfair arbeiten oder Stereotype verstärken? Wie können wir (KI-)Systeme so gestalten, dass möglichst keine Gruppen benachteiligt werden? Und was bedeutet Fairness in diesem Zusammenhang?
Das Seminar widmet sich den folgenden Inhalten:
Was bedeutet Verantwortlichkeit im Kontext automatisierter Entscheidungen?
Welche Quellen für Biases gibt es?
Was ist eine faire und gerechte Entscheidung?
Was für Methoden / Algorithmen gibt es und wie können Vorgaben berücksichtigt werden?
Wie können die Möglichkeiten und Grenzen entsprechender Algorithmen zielgruppenspezifisch transportiert und erläutert werden?
Teilnehmen können alle Studierende aus dem Optionalbereich der RUB sowie von der TU Dortmund (aus den Studiengängen Data Science und Statistik, Journalistik und Wissenschaftsjournalismus sowie Informatik). Im Seminar bilden sich interdisziplinäre Teams, die konkrete Projekte in diesem Themenfeld erarbeiten – betreut von einem Team aus Dozierenden der beteiligten Fachbereiche.
Inhalt
Aus unserem Alltag sind Algorithmen nicht mehr wegzudenken – Handlungsvorschriften, wie sie zum Beispiel in Computerprogrammen vorkommen. Kaum ein Algorithmus arbeitet fehlerfrei, hinzu kommen typische Verzerrungen (Biases) in lernenden Systemen (KI). Daher stellen sich Fragen: Wer übernimmt die Verantwortung, wenn Personen oder Minderheiten durch den Einsatz von Algorithmen diskriminiert werden, wenn Systeme unfair arbeiten oder Stereotype verstärken? Wie können wir (KI-)Systeme so gestalten, dass möglichst keine Gruppen benachteiligt werden? Und was bedeutet Fairness in diesem Zusammenhang?
Das Seminar widmet sich den folgenden Inhalten:
Tag/Zeit: Do, 14-16h
Termin der 1. Sitzung: 16.10.2025
Aus unserem Alltag sind Algorithmen nicht mehr wegzudenken – Handlungsvorschriften, wie sie zum Beispiel in Computerprogrammen vorkommen. Kaum ein Algorithmus arbeitet fehlerfrei, hinzu kommen typische Verzerrungen (Biases) in lernenden Systemen (KI). Daher stellen sich Fragen: Wer übernimmt die Verantwortung, wenn Personen oder Minderheiten durch den Einsatz von Algorithmen diskriminiert werden, wenn Systeme unfair arbeiten oder Stereotype verstärken? Wie können wir (KI-)Systeme so gestalten, dass möglichst keine Gruppen benachteiligt werden? Und was bedeutet Fairness in diesem Zusammenhang?
Das Seminar widmet sich den folgenden Inhalten:
Was bedeutet Verantwortlichkeit im Kontext automatisierter Entscheidungen?
Welche Quellen für Biases gibt es?
Was ist eine faire und gerechte Entscheidung?
Was für Methoden / Algorithmen gibt es und wie können Vorgaben berücksichtigt werden?
Wie können die Möglichkeiten und Grenzen entsprechender Algorithmen zielgruppenspezifisch transportiert und erläutert werden?
Teilnehmen können alle Studierende aus dem Optionalbereich der RUB sowie von der TU Dortmund (aus den Studiengängen Data Science und Statistik, Journalistik und Wissenschaftsjournalismus sowie Informatik). Im Seminar bilden sich interdisziplinäre Teams, die konkrete Projekte in diesem Themenfeld erarbeiten – betreut von einem Team aus Dozierenden der beteiligten Fachbereiche.
Was bedeutet Verantwortlichkeit im Kontext automatisierter Entscheidungen?
Welche Quellen für Biases gibt es?
Was ist eine faire und gerechte Entscheidung?
Was für Methoden / Algorithmen gibt es und wie können Vorgaben berücksichtigt werden?
Wie können die Möglichkeiten und Grenzen entsprechender Algorithmen zielgruppenspezifisch transportiert und erläutert werden?
Teilnehmen können alle Studierende aus dem Optionalbereich der RUB sowie von der TU Dortmund (aus den Studiengängen Data Science und Statistik, Journalistik und Wissenschaftsjournalismus sowie Informatik). Im Seminar bilden sich interdisziplinäre Teams, die konkrete Projekte in diesem Themenfeld erarbeiten – betreut von einem Team aus Dozierenden der beteiligten Fachbereiche.
Copyright © Fakultät für Philologie 2026
Letzte Änderung: 30. Jan. 2026