16.10.2025
Ausstellung: Kissing My Kumpels Goodnight*
Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien
Seminar stellt aus in den Schaufenstern des atelier automatique (12.07. –10.08.2025)
Die Ausstellung „Kissing My Kumpels* Goodnight. Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien“ entstand im Rahmen des Seminars «Beyond Identities. Postindustrielle Relationen zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien erforschen und ausstellen“, unter der Leitung von Magdalena Götz und Julia Nitschke. Es war eine Kooperation mit dem montan.dok des Deutschen Bergbau-Museum Bochum und wurde durch das Universitätsprogramm «Forschendes Lernen» der Ruhr-Universität Bochum sowie das Institut für Medienwissenschaft gefördert. Sowohl zur Eröffnung am 12.07.2025, als auch zum „Stadtrundgang durch ein feministisches Hauptquartier“ am 15.07.2025, waren zahlreiche Besucher*innen vor Ort, um sich die verschiedenen Exponate anzuschauen und Teil einer humoristischen performativen Ausstellungsführung zu werden.
Der Ausstellungstitel „Kissing My Kumpels* Goodnight“ ist eine Anspielung auf das Meme „Kiss Your Homies Goodnight“ und soll humorvoll dazu auffordern, hegemoniale Normen von Gender und Sexualität zu hinterfragen – auch unter Tage. Die Ausstellung selbst widmete sich queeren Spuren im Bergbau sowie postindustriellen Verbindungen zwischen dem Ruhrgebiet und Oberschlesien: dem sogenannten „polnischen Ruhrgebiet“. Sie zeigte Fotografien, Collagen, Installationen und Objekte, die Themen wie queere Identitäten, migrantische Erinnerungslinien und kulturelle Symbole des Bergbaus reflektieren.
Im Sinne des „Forschenden Lernens“ forschten die Studierenden u. a. im Archiv des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) am Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Die Zusammenarbeit mit dem montan.dok ermöglichte neue Perspektiven auf historische Sammlungen. Die künstlerischen Arbeiten verstehen sich als spekulative, feministische und situierte Zugänge zur Geschichte; als kritische Aneignungen, persönliche Reflexionen und kollektive Erinnerungsräume.
Zum Rahmenprogramm gehörten u. a. ein Film-Screening von „Wir waren Kumpel“, eine Lecture-Performance („Nŏs nie dogonium – Über Desidentifikation, Nicht-Binarität und leise Zwischenrufe“) von Tubi Malcharzik sowie ein feministischer Stadtrundgang mit Eva Busch und Julia Nitschke.
Mit Arbeiten von Mailin Alders, Tobias Becker, Amelie Behler, Leni Benning, Julia Franziska Gehlen, Mia Kallen, Sophia Koch, Laura Kucklinski, Leonie Schröter, Bjona Thaci und Luca Watermann.
Die Fakultät für Philologie gratuliert zu einem gelungenen Seminar und einer fulminanten Abschlussveranstaltung!
Mehr Informationen zum Veranstaltungsort der Ausstellung:
atelier automatique, Rottstr. 14, 44793 Bochum, https://atelierautomatique.de/
Ausstellung: Kissing My Kumpels Goodnight*
Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien
Seminar stellt aus in den Schaufenstern des atelier automatique (12.07. –10.08.2025)
Die Ausstellung „Kissing My Kumpels* Goodnight. Queere Schichten zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien“ entstand im Rahmen des Seminars «Beyond Identities. Postindustrielle Relationen zwischen Ruhrgebiet und Oberschlesien erforschen und ausstellen“, unter der Leitung von Magdalena Götz und Julia Nitschke. Es war eine Kooperation mit dem montan.dok des Deutschen Bergbau-Museum Bochum und wurde durch das Universitätsprogramm «Forschendes Lernen» der Ruhr-Universität Bochum sowie das Institut für Medienwissenschaft gefördert. Sowohl zur Eröffnung am 12.07.2025, als auch zum „Stadtrundgang durch ein feministisches Hauptquartier“ am 15.07.2025, waren zahlreiche Besucher*innen vor Ort, um sich die verschiedenen Exponate anzuschauen und Teil einer humoristischen performativen Ausstellungsführung zu werden.
Der Ausstellungstitel „Kissing My Kumpels* Goodnight“ ist eine Anspielung auf das Meme „Kiss Your Homies Goodnight“ und soll humorvoll dazu auffordern, hegemoniale Normen von Gender und Sexualität zu hinterfragen – auch unter Tage. Die Ausstellung selbst widmete sich queeren Spuren im Bergbau sowie postindustriellen Verbindungen zwischen dem Ruhrgebiet und Oberschlesien: dem sogenannten „polnischen Ruhrgebiet“. Sie zeigte Fotografien, Collagen, Installationen und Objekte, die Themen wie queere Identitäten, migrantische Erinnerungslinien und kulturelle Symbole des Bergbaus reflektieren.
Im Sinne des „Forschenden Lernens“ forschten die Studierenden u. a. im Archiv des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) am Deutschen Bergbau-Museum Bochum. Die Zusammenarbeit mit dem montan.dok ermöglichte neue Perspektiven auf historische Sammlungen. Die künstlerischen Arbeiten verstehen sich als spekulative, feministische und situierte Zugänge zur Geschichte; als kritische Aneignungen, persönliche Reflexionen und kollektive Erinnerungsräume.
Zum Rahmenprogramm gehörten u. a. ein Film-Screening von „Wir waren Kumpel“, eine Lecture-Performance („Nŏs nie dogonium – Über Desidentifikation, Nicht-Binarität und leise Zwischenrufe“) von Tubi Malcharzik sowie ein feministischer Stadtrundgang mit Eva Busch und Julia Nitschke.
Mit Arbeiten von Mailin Alders, Tobias Becker, Amelie Behler, Leni Benning, Julia Franziska Gehlen, Mia Kallen, Sophia Koch, Laura Kucklinski, Leonie Schröter, Bjona Thaci und Luca Watermann.
Die Fakultät für Philologie gratuliert zu einem gelungenen Seminar und einer fulminanten Abschlussveranstaltung!
Mehr Informationen zum Veranstaltungsort der Ausstellung:
atelier automatique, Rottstr. 14, 44793 Bochum, https://atelierautomatique.de/
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Letzte Änderung: 21. Okt. 2025