22.04.2026
Silvia Reuvenkamp: Widerspruch als Symptom. Zur problematischen Dominanz eines Deutungsmusters
Der Vortrag setzt sich kritisch mit der in der mediävistischen Literaturwissenschaft weit verbreiteten Praxis symptomatischer Lektüren auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass wahrgenommene Widersprüche in volkssprachigen Texten des Mittelalters häufig nicht als Ergebnis spezifischer textueller Strategien, sondern als Symptome kultureller Ambivalenz, gesellschaftlicher Aporien oder epistemischer Übergangslagen interpretiert werden. Der Vortrag beleuchtet die Voraussetzungen, Geltungsansprüche und methodischen Effekte des symptomatischen Deutungsmusters und zeigt, wie diese den Blick auf genuin literarische Sinnbildungsverfahren verstellen.
28.04.2026 | 18 Uhr | Online via Zoom | Teilnahmelink
Silvia Reuvenkamp: Widerspruch als Symptom. Zur problematischen Dominanz eines Deutungsmusters
Der Vortrag setzt sich kritisch mit der in der mediävistischen Literaturwissenschaft weit verbreiteten Praxis symptomatischer Lektüren auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass wahrgenommene Widersprüche in volkssprachigen Texten des Mittelalters häufig nicht als Ergebnis spezifischer textueller Strategien, sondern als Symptome kultureller Ambivalenz, gesellschaftlicher Aporien oder epistemischer Übergangslagen interpretiert werden. Der Vortrag beleuchtet die Voraussetzungen, Geltungsansprüche und methodischen Effekte des symptomatischen Deutungsmusters und zeigt, wie diese den Blick auf genuin literarische Sinnbildungsverfahren verstellen.
28.04.2026 | 18 Uhr | Online via Zoom | Teilnahmelink
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Letzte Änderung: 24. Apr. 2026