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Abschlussveranstaltung „Sommerschule Deutsch als Zweitsprache 2026"

22.09.2026

Sommerschule2026

 

 

 

 

 

 

Im August 2026 fand die „Sommerschule Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) bereits zum elften Mal statt und feierte zugleich ihr zehnjähriges Jubiläum auf dem Campus der RUB in enger Kooperation mit dem geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich des Alfried Krupp-Schülerlabors der Wissenschaften (AKS).

In der dreiwöchigen Praxisphase vom 10. bis 28. August arbeiteten 16 Lehramtsstudierende aller Fächer der RUB gemeinsam mit neu zugewanderten Schüler:innen an der Entwicklung und dem Ausbau ihrer alltags- und bildungssprachlichen Kompetenzen im Deutschen. Dies geschah an projekt-, handlungs- und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die die Studierenden zuvor im Rahmen der Lehrveranstaltungen zum Projekt erarbeitet hatten. Das hochschuldidaktische Projekt verfolgt damit konsequent eine doppelte Zielsetzung: die Professionalisierung angehender Lehrkräfte sowie die frühzeitige und qualifizierte sprachliche Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.

Sprachförderung zu selbstgewählten Themen aus „Alltag“, „Kultur“ und „Natur“

Wie in den Vorjahren stand die Förderung sprachlicher Kompetenzen zu den Themenfeldern „Alltag“, „Kultur“ und „Natur“ im Mittelpunkt. Lernen mit allen Sinnen war dabei von zentraler Bedeutung. Die Studierenden entwickelten, in Abhängigkeit vom Sprachstand ihrer Gruppen und ihrer eigenen Studienfächer, Lernangebote zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. So reichten die Themen vom „Einfluss von KI auf die Arbeitswelt“ über „Klimawandel und Treibhauseffekt“ bis hin zum Schreiben von Rezepten.

Ein Highlight war die erstmalige Kooperation mit dem kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bochum im Rahmen des UNESCO-zertifizierten Projekts „sevengardens Bochum“. Hierbei lernten die Teilnehmenden, wie sich aus Pflanzenteilen Farben herstellen lassen, und verknüpften dies praxisnah mit Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).

Ergänzt wurde der Unterricht durch sprachlich intensiv vor- und nachbereitete Exkursionen, unter anderem zum Wochenmarkt, in die DASA, zur Feuerwehr, in das Folkwangmuseum und in das Gasometer Oberhausen zur Ausstellung „Mythos Wald“. Die Ergebnisse der Lehr-Lerngruppen spiegelten sich in vielfältigen Produkten wider, darunter Kochrezepte, Versuchsbeschreibungen, Blogeinträge, Leserbriefe, Poster und Erklär-Videos.

Intensive Vorbereitung und enge Begleitung

Auch in diesem Durchgang engagierten sich die Studierenden mit großem Einsatz. Um optimal auf die Praxisphase vorbereitet zu sein, absolvierten sie im Vorfeld 14 semesterbegleitende Blocklehrveranstaltungen und eine Vielzahl an Tutorien bei einem multiprofessionellen Team. Die Schulungen umfassten Einführungen in die Sprachstandsdiagnostik, Fremd- und Zweitsprachendidaktik, Materialentwicklung sowie rassismuskritische Unterrichtspraxis, asylrechtliche Fragen und Traumapädagogik. Zudem führten sie an den Schulen eigene Sprachstandserhebungen durch und planten ihre Unterrichtsvorhaben in einer begleitenden Materialwerkstatt.

Während der Sommerschule wurden die angehenden Lehrkräfte weiterhin eng didaktisch durch verpflichtende Gruppensitzungen, Beratungen und wöchentliche Supervisionssitzungen und Unterrichtsbesuche begleitet. Für das gemeinschaftliche Miteinander sorgten zudem an drei Tagen in der Woche gemeinsame Mittagessen in der Mesa sowie Lunchpakete an den Exkursionstagen.

Vielfältige Teilnehmendenstruktur

Die Sommerschule verzeichnete mit 92 teilnehmenden Schüler:innen im Alter von 11 bis 19 Jahren eine enorme Resonanz. Die Schüler:innen wurden in acht Lehr-Lerngruppen unterrichtet und kamen erstmalig aus zehn verschiedenen Kooperationsschulen: der Anne-Frank-Schule, der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, der Erich Kästner-Schule, der Goethe-Schule, der Heinrich-von-Kleist-Schule, der Hildegardis-Schule, der Lessing-Schule und der Technisch-Beruflichen-Schule-1 (alle Bochum) sowie dem Otto-Hahn-Gymnasium (Herne) und der Rudolf-Steiner-Schule (Witten).

Mit 26 verschiedenen Herkunftsländern und 31 gesprochenen Sprachen (inklusive Deutsch) zeigten die Teilnehmenden eine kulturelle und sprachliche Vielfalt, die das gemeinsame Lernen nachhaltig bereicherte.

Ein besonderer Dank gilt den Unterstützer:innen und Förderern der Sommerschule DaZ
Das Projekt, das vom Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit durchgeführt wird, bedankt sich herzlich bei seinen diesjährigen Förderern: der Fakultät für Philologie, der Volkswagen Belegschaftsstiftung, dem International Office der RUB (im Programm „FIT - Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt“ des DAAD, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt) sowie dem AKAFÖ Bochum.

Ebenso sei dem gesamten Sommerschulteam rund um Projektleiterin Prof. Dr. Lena Heine, Koordinatorin Verena Cornely Harboe, dem Verwaltungsteam Cristina Schalk, Jamal EL-Cheik und Markus Kreska sowie den Tutorinnen Hyvin Barim, Carina Daxenberger, Nigina Haidari und Catriona Harazim herzlich gedankt, die gemeinsam mit den Studierenden im Rahmen des hochschuldidaktischen Projektes „Sommerschule DaZ“ auch 2026 wieder für ein inspirierendes und erfolgreiches Sommerferienprogramm für neu zugewanderte Schüler;innen gesorgt haben.

Sommerschule2026

 

 

 

 

 

 

Im August 2026 fand die „Sommerschule Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) bereits zum elften Mal statt und feierte zugleich ihr zehnjähriges Jubiläum auf dem Campus der RUB in enger Kooperation mit dem geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich des Alfried Krupp-Schülerlabors der Wissenschaften (AKS).

In der dreiwöchigen Praxisphase vom 10. bis 28. August arbeiteten 16 Lehramtsstudierende aller Fächer der RUB gemeinsam mit neu zugewanderten Schüler:innen an der Entwicklung und dem Ausbau ihrer alltags- und bildungssprachlichen Kompetenzen im Deutschen. Dies geschah an projekt-, handlungs- und kompetenzorientierte Unterrichtseinheiten, die die Studierenden zuvor im Rahmen der Lehrveranstaltungen zum Projekt erarbeitet hatten. Das hochschuldidaktische Projekt verfolgt damit konsequent eine doppelte Zielsetzung: die Professionalisierung angehender Lehrkräfte sowie die frühzeitige und qualifizierte sprachliche Unterstützung von Kindern und Jugendlichen.

Sprachförderung zu selbstgewählten Themen aus „Alltag“, „Kultur“ und „Natur“

Wie in den Vorjahren stand die Förderung sprachlicher Kompetenzen zu den Themenfeldern „Alltag“, „Kultur“ und „Natur“ im Mittelpunkt. Lernen mit allen Sinnen war dabei von zentraler Bedeutung. Die Studierenden entwickelten, in Abhängigkeit vom Sprachstand ihrer Gruppen und ihrer eigenen Studienfächer, Lernangebote zu ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. So reichten die Themen vom „Einfluss von KI auf die Arbeitswelt“ über „Klimawandel und Treibhauseffekt“ bis hin zum Schreiben von Rezepten.

Ein Highlight war die erstmalige Kooperation mit dem kommunalen Integrationszentrum der Stadt Bochum im Rahmen des UNESCO-zertifizierten Projekts „sevengardens Bochum“. Hierbei lernten die Teilnehmenden, wie sich aus Pflanzenteilen Farben herstellen lassen, und verknüpften dies praxisnah mit Themen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE).

Ergänzt wurde der Unterricht durch sprachlich intensiv vor- und nachbereitete Exkursionen, unter anderem zum Wochenmarkt, in die DASA, zur Feuerwehr, in das Folkwangmuseum und in das Gasometer Oberhausen zur Ausstellung „Mythos Wald“. Die Ergebnisse der Lehr-Lerngruppen spiegelten sich in vielfältigen Produkten wider, darunter Kochrezepte, Versuchsbeschreibungen, Blogeinträge, Leserbriefe, Poster und Erklär-Videos.

Intensive Vorbereitung und enge Begleitung

Auch in diesem Durchgang engagierten sich die Studierenden mit großem Einsatz. Um optimal auf die Praxisphase vorbereitet zu sein, absolvierten sie im Vorfeld 14 semesterbegleitende Blocklehrveranstaltungen und eine Vielzahl an Tutorien bei einem multiprofessionellen Team. Die Schulungen umfassten Einführungen in die Sprachstandsdiagnostik, Fremd- und Zweitsprachendidaktik, Materialentwicklung sowie rassismuskritische Unterrichtspraxis, asylrechtliche Fragen und Traumapädagogik. Zudem führten sie an den Schulen eigene Sprachstandserhebungen durch und planten ihre Unterrichtsvorhaben in einer begleitenden Materialwerkstatt.

Während der Sommerschule wurden die angehenden Lehrkräfte weiterhin eng didaktisch durch verpflichtende Gruppensitzungen, Beratungen und wöchentliche Supervisionssitzungen und Unterrichtsbesuche begleitet. Für das gemeinschaftliche Miteinander sorgten zudem an drei Tagen in der Woche gemeinsame Mittagessen in der Mesa sowie Lunchpakete an den Exkursionstagen.

Vielfältige Teilnehmendenstruktur

Die Sommerschule verzeichnete mit 92 teilnehmenden Schüler:innen im Alter von 11 bis 19 Jahren eine enorme Resonanz. Die Schüler:innen wurden in acht Lehr-Lerngruppen unterrichtet und kamen erstmalig aus zehn verschiedenen Kooperationsschulen: der Anne-Frank-Schule, der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, der Erich Kästner-Schule, der Goethe-Schule, der Heinrich-von-Kleist-Schule, der Hildegardis-Schule, der Lessing-Schule und der Technisch-Beruflichen-Schule-1 (alle Bochum) sowie dem Otto-Hahn-Gymnasium (Herne) und der Rudolf-Steiner-Schule (Witten).

Mit 26 verschiedenen Herkunftsländern und 31 gesprochenen Sprachen (inklusive Deutsch) zeigten die Teilnehmenden eine kulturelle und sprachliche Vielfalt, die das gemeinsame Lernen nachhaltig bereicherte.

Ein besonderer Dank gilt den Unterstützer:innen und Förderern der Sommerschule DaZ
Das Projekt, das vom Arbeitsbereich Sprachbildung und Mehrsprachigkeit durchgeführt wird, bedankt sich herzlich bei seinen diesjährigen Förderern: der Fakultät für Philologie, der Volkswagen Belegschaftsstiftung, dem International Office der RUB (im Programm „FIT - Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt“ des DAAD, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt) sowie dem AKAFÖ Bochum.

Ebenso sei dem gesamten Sommerschulteam rund um Projektleiterin Prof. Dr. Lena Heine, Koordinatorin Verena Cornely Harboe, dem Verwaltungsteam Cristina Schalk, Jamal EL-Cheik und Markus Kreska sowie den Tutorinnen Hyvin Barim, Carina Daxenberger, Nigina Haidari und Catriona Harazim herzlich gedankt, die gemeinsam mit den Studierenden im Rahmen des hochschuldidaktischen Projektes „Sommerschule DaZ“ auch 2026 wieder für ein inspirierendes und erfolgreiches Sommerferienprogramm für neu zugewanderte Schüler;innen gesorgt haben.