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Zertifikat Digital Humanities

In den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden digitale Methoden immer wichtiger. Mit dem Zertifikat Digital Humanities (DH) werden diese an der Ruhr-Universität Bochum und im Verband der Universitätsallianz Ruhr bescheinigt. Studierende können damit nachweisen, welche digitalen Kenntnisse sie im Studium erlangt haben und so vielfältigere Chancen auf dem Arbeitsmarkt nutzen, egal ob in Forschung, in GLAM-Berufen (Galleries, Libraries, Archives, Museums), in NGOs oder Politik oder in der freien Wirtschaft.

Das DH-Zertifikat der UA Ruhr deckt einführende Überblicksinformationen über die Digital Humanities und einen Vertiefungsbereich mit gezielter Anwendung von DH-Methoden und -Tools ab. Der Umfang beträgt mindestens 15 ECTS, darüberhinaus können aber auch weitere Veranstaltungen zertifiziert werden. Die Veranstaltungen können im eigenen Fachstudium oder im Optionalbereich belegt und angerechnet werden. In einem fächerübergreifenden Kolloquium werden die Ergebnisse eigener DH-Projekte vorgestellt.


FAQ


Schreiben Sie uns einfach eine Mail, sobald Sie mindestens 15 ECTS zusammengesammelt haben: DH-Ruhr
Alle eingeschriebenen Studierenden der Ruhr-Universität Bochum, sowie der Universität Duisburg-Essen und der TU Dortmund.

Das Zertifikat folgt keinem festen Zeitplan. Die benötigten Kompetenzen können über den gesamten Studienverlauf gesammelt werden.

Nein, die Veranstaltungen im Optionalbereich dienen zur Bündelung der benötigten Kompetenzen und zur Öffnung der Kurse für Studierende weiterer Studiengänge. Das gesamte Zertifikat kann im Optionalbereich belegt werden. Genauso gut können aber Veranstaltungen aus dem eigenen Fachstudium, den fachspezifischen Ergänzungsbereichen oder sogar Kurse, die aus reinem Interesse ohne sonstige Anrechnungsmöglichkeit belegt werden, für das Zertifikat angerechnet werden.

Studierende aller drei Universitäten im UA-Ruhr-Verbund können Kurse an jeder der drei Universitäten belegen und für das Zertifikat anrechnen. Falls die Kurse nicht im Optionalbereich der RUB auftauchen oder bei sonstigen Fragen bitte E-Mail an: DH-Ruhr

Die einfachste Variante ist die Belegung des Data-Literacy-Kurses mit dem Wahlmodul DH. Wenn Sie das Gefühl haben, in Ihrem bisherigen Studium ausreichend Einblicke in die Bandbreite der Digital Humanities erlangt zu haben, dann schreiben Sie einfach eine E-Mail an DH-Ruhr, in der Sie die entsprechenden Kurse erläutern.

Alle in denen man den Umgang mit einer oder mehrerer der Methoden & Tools aus den Digital Humanities erlernt und alle, bei denen man am Ende eine fachspezifische Fragestellung mit DH-Werkzeugen beantwortet und z.B. in einem Projektbericht/Seminararbeit/Poster/Website/Podcast/etc. präsentiert.

Da das Zertifikat nicht Teil des Studiums ist, können hier Veranstaltungen kreditiert werden, die bereits im Fachstudium (inklusive Optionalbereich) angerechnet wurden. Allerdings kann keine belegte Veranstaltung für zwei Bereiche innerhalb des Zertifikats angerechnet werden.
Solange die Veranstaltung sich mit DH-Kompetenzen befasst hat, kann diese angerechnet werden. Bei Grenzfällen oder sonstigen Fragen zur Anrechnung: DH-Ruhr
Das Zertifikat selbst hat keine Note. Die Veranstaltungen, die im Zertifikat angerechnet werden können aber benotet sein.
Das Zertifikat wird zusätzlich zur Urkunde ein Transcript of Records enthalten, auf dem die einzelnen Veranstaltungen - gegebenenfalls mit einem Schwerpunkt - vermerkt sind.
Das Kolloquium findet gegen Ende jedes Semesters als Posterpräsentation statt. Aktuelle Infos hierzu finden sich auf dieser Website.
Alles, bei dem ich am Ende eine fachspezifische Fragestellung mit DH-Werkzeugen beantworte und in einem Projektbericht/Seminararbeit/Poster/Website/Podcast/etc. präsentiere.
 
Wichtig: Solange der Fokus des Projekt inhaltlich eine geistes- oder gesellschaftswissenschaftliche Fragestellung bearbeitet, muss das Thema nicht aus ihrem Studienfach kommen.
Bei einigen Veranstaltungen sind die erhaltenen ECTS im Transcript of Records, welches sie über E-Campus herunterladen können, vermerkt. Falls nicht, fragen Sie bitte die Person, die die Veranstaltung angeboten hat.